Realschule mit Bilingualem Zug
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9c mit Fr. Apfel und H. Heßlinger im Fehling-Lab der Universität Stuttgart

Säuren und Laugen – Die 9c experimentiert im Fehling-Lab an der Universität Stuttgart

Als erstes haben wir uns um 13:10 Uhr in Kornwestheim am Bahnhof getroffen. Dort wurde zuerst einmal von unserer Lehrerin die Anwesenheit geprüft. Wir nahmen die Bahn S4 nach Stuttgart um 13:40 Uhr. Wir haben uns dennoch so früh getroffen, damit die Schüler ohne VVS in unserer Klasse die Chance hatten sich ein Ticket zu holen. Als wir am Stuttgarter Hauptbahnhof waren mussten wir umsteigen in die S2 zur Stuttgarter Universität. Dort angekommen warteten drei Lehramtsstudenten auf uns, um uns abzuholen. Dann liefen wir gemeinsam mit ihnen zur nah gelegenen Uni- Stuttgart. Dort angekommen, mussten wir mit dem Aufzug in den 7. Stock fahren. Da ich (Joana) nicht gerne Aufzug fahre, lief ich in Begleitung von meiner Lehrerin die Treppen zum 7. Stock. Oben wurden wir in einen großen Raum geführt, wo wir uns hinsetzen mussten und die Lehramtsstudenten sich vorstellten. Wir wurden in drei kleine Gruppen eingeteilt. Ich wurde mit meinen Freundinnen in eine Gruppe eingeteilt. Wir mussten die Schutzmäntel (die schon auf den Tischen lagen) anziehen. Danach bekamen wir Schilder mit unseren Namen drauf. Im Anschluss daran mussten wir nach vorne, um uns Schutzbrillen zu holen. Wie angekündigt machten wir ein Klassenfoto vor dem Periodensystem, bevor wir mit dem Experimentieren begannen.Dann wurden wir an unseren Arbeitsplatz geführt. Dort fanden wir eine Schale mit Universalindikatoren-Streifen und verschiedene Materialien vor. Wir haben ein Aufgabenblatt bekommen mit 5 Versuchen. Wir fingen an Natron (Feststoff), Natron-Lösung, Zitronensäure (Feststoff), Zitronensäure-Lösung und Wasser auf die Indikatorpappe zu tropfen. Wir mussten anhand der Farbe der Pappe erkennen, ob der Stoff oder die Lösung sauer, neutral oder alkalisch war. Dies war auch die Aufgabe in Versuch 3, dort haben wir Haushaltsgegenstände untersucht. Wir haben dann mit Rotkohlsaft als Indikator eine Skala von stark sauer bis stark alkalisch erstellt.  Dadurch hatten wir eine „PH-Wert-Skala“ aus Rotkohlsaft. Deshalb konnten wir den ungefähren PH-Wert verschiedener alltäglicher Gegenstände festlegen, darunter war z.B. Shampoo, Wein, Mundwasser und viele andere. Als wir dann damit fertig waren, bekamen wir die Aufgabe, die Rotkohlsaft-Lösungen zu neutralisieren. Dies klingt einfacher als es ist, es verging viel Zeit, bis wir die richtige Menge an Natronlösung oder Zitronensäure in den Saft hinzugegeben haben. Zuletzt haben wir ein Experiment mit Brause und Wasser in einem geschlossenen Gefäß gemacht. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Geschrieben von Joana Mohammad, Tobias Gaus, Maximilian Veil und Kenneth Wulf Kocher